Ausschließlich in Aktienfonds anlegende Dachfonds
Tecis fühlt sich bei asiatischen Aktien gut aufgehoben

Asiatische Aktien - ja gerne, aber Vorsicht bei japanischen Titeln. Nach dieser Maxime legt Detlef Glow an. Damit minimiert der Fondsmanager bei der Tecis Asset Management erfolgreich Verluste. Die Gesellschaft gehört zum Finanzvertrieb Tecis.

HB/vwd FRANKFURT/M. Ohne Verlust blieb der Tecis Asia Pacific Select UBS (D) nicht. Doch weil der mit 7,58 % in den vergangenen zwölf Monaten bis Ende August moderater ausfiel als bei den anderen 114 ausschließlich in Aktienfonds investierenden Dachfonds, steht er an der Spitze der Performance-Tabelle.

Das Gemeinschaftsprodukt von Tecis und dem schweizerischen Investmenthaus UBS legt grundsätzlich den Investitionsschwerpunkt nach Asien, erläutert Glow. Seiner Meinung nach dürfte die Region wegen des Outsourcing-Trends in den Industrienationen besonders profitieren - aber erst, wenn sich die Weltwirtschaft wieder belebt. Zur relativ guten Performance im Dachfondsvergleich trugen Glow zufolge die gute Entwicklung der asiatischen Märkte außerhalb Japans und die zeitweisen Länderschwerpunkte in der Region bei. Japan berücksichtige er wegen der schwierigen Lage dort - gemessen an entsprechenden Benchmarks - nur unterdurchschnittlich. Die deutliche Untergewichtung Japans will Glow vorläufig beibehalten. Er überlegt sogar, das Engagement dort von 50 % noch zu verringern. In Südostasien sind 38 % der Gelder, in angrenzenden Regionen der Rest investiert.

Für nach wie vor attraktive Fonds mit Schwerpunkt Japan hält er den DWS Japan Fonds, den JPMF Japan Equity Fund sowie den Schroder ISF Japanese Equity Fund. Diese drei zählten neben dem JPMF Pacific Equity Fund und dem Henderson Pacific Equity, die beide die gesamte Pazifik-Region abdeckten, als einzige reine Japan-Fonds zu den größten Dachfonds-Positionen.

Der weltweit anlegende Damm/Rumpf/Hering-Fonds von Universal-Investment liegt mit einem Minus von 11,76 % auf Platz drei. Neben Länder- und Regionenfonds wie dem Osteuropaprodukt Griffin Umbrella Fund - Griffin Eastern European Fund dürfen bis zu 25 % der Gelder in Branchen- oder Themenfonds stecken.

Außerdem werde die Kasse aktiv genutzt, ergänzt Fondsberater Rocco Damm. Auf diese Weise habe man in den sehr schwachen Börsenmonaten August und September Risiken abfedern können. Momentan liege der Anteil liquider Mittel, der sich aus Barreserve, geldmarktnahen Fonds sowie reinen Geldmarktfonds zusammensetze, bei hohen 80 %. Unter den fünf größten Positionen seien mit DWS-Geldmarkt Plus und dem DWS-Geldmarktfonds gleich zwei reine Geldmarktfonds. Erst wenn es die Marktlage angeraten erscheinen lasse, steige der Fonds kurzfristig wieder ein. "Dann dürften Fonds wie Schroder Euro Equity, Nordea North American Value oder Merrill Lynch Basic Value eine wichtige Rolle spielen", verrät Damm.

Quelle: Handelsblatt

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