Ausschluss möglicherweise Ende Dezember
Bewag und Bankgesellschaft droht Ausschluss aus MDax

Die Deutsche Börse AG überprüft nach eigenen Angaben vom Dienstag die Zulassungsvoraussetzungen der Unternehmen. Der Knackpunkt: Bei beiden Unternehmen werden weniger als 20 Prozent der Anteile frei gehandelt.

Reuters BERLIN. Den Berliner Unternehmen Bewag und Bankgesellschaft Berlin droht voraussichtlich der Ausschluss aus dem Börsensegment MDax. Die Deutsche Börse AG überprüft nach eigenen Angaben vom Dienstag die Zulassungsvoraussetzungen der Bankgesellschaft sowie von Agiv. Zudem könnten auch andere MDax-Unternehmen auf die Kriterien hin getestet werden, sagte ein Sprecher der Deutschen Börse. Wichtiges Kriterium für den Verbleib in dem Börsensegment ist der frei handelbare Anteil von Aktien, der nicht unter 20 % sinken darf. Sowohl bei der Bewag als auch der Bankgesellschaft sowie Agiv ist dies nicht gegeben.

Die angeschlagene Bankgesellschaft ist nach einer Kapitalerhöhung nun zu über 80 % im Besitz des Landes Berlin. Größere Aktienpakete halten zudem die Nord LB sowie der Versicherer Parion.

Die Bewag ist nach einem Übernahmestreit je zur 45 % im Besitz der Hamburgische Electricitäts-Werke (HEW) und des US-Konzerns Mirant.

Nach Angaben des Börsensprechers wird der Ausschluss von Firmen aus dem MDax, die die Kriterien nicht erfüllen, am Donnerstag, dem 27. Dezember, erfolgen.

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