Ausschluss sei unverhältnismäßig
Inmotion bleibt am Neuen Markt

Die Inmotion AG, Frankfurt, bleibt nach einer Entscheidung des Schiedsgerichts der Deutschen Börse am Neuen Markt notiert, muss jedoch eine Geldstrafe bezahlen.

Reuters FRANKFURT. Das Medienunternehmen IN-Motion hat nach eigenen Angaben seinen Ausschluss (Delisting) vom Neuen Markt abgewendet. Das Schiedsgericht (Primary Markets Arbitration Panel) der Deutschen Börse habe einstimmig entschieden, dass die Firma am Neuen Markt notiert bleiben könne, teilte die Firma am Mittwoch in einer Pflichtveröffentlichung mit. Inmotion hatte das Gremium im April angerufen, nachdem die Börse die Entfernung aus dem Segment wegen nicht fristgerechter Vorlage der Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2001 beschlossen hatte.

Das Schiedsgremium habe sich in weiten Teilen der Argumentation der Inmotion-Anwälte angeschlossen, wonach der Ausschluss eine unverhältnismäßige Sanktion darstelle, teilte die Firma weiter mit. Es sei allerdings eine Geldstrafe von 100 000 ? verhängt worden. Die Börse wollte die Entscheidung nicht kommentieren. Die Aktie des Frankfurter Unternehmen notierte am Mittwochnachmittag in einem leicht festeren Umfeld mit 32 % im Plus bei 2,64 ?.

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