Ausschreibung in Kürze
Flugbereitschaft: Airbus will Politiker fliegen

Nach einer Privatisierung hätten die Flugzeugbauer Airbus und Bombardier Interesse, mit der Bundeswehr ins Geschäft zu kommen.

ink/ms BERLIN. Die Flugzeugbauer Airbus und Bombardier sind daran interessiert, nach einer Teilprivatisierung der Flugbereitschaft mit der Bundeswehr ins Geschäft zu kommen. Beide gehören nach Informationen des Handelsblatts zu den fünf europäischen Konsortien, die Interesse an der Übernahme der Mittelstreckenflüge angemeldet haben. Im Verteidigungsministerium hieß es, in Kürze werde eine Ausschreibung für ein Leasingverfahren erfolgen. Das Flugpersonal soll weiter von der Bundeswehr gestellt werden. Weniger erfolgreich ist der Versuch der Teilprivatisierung der Kurzstreckenflüge. Hier sind acht deutsche Firmen ohne Erfolg angeschrieben worden. Nun wird an eine europaweite Ausschreibung gedacht.

Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) hat zudem einem internen Konzept zugestimmt, anderen Ressorts die Kosten der Flüge in Rechnung zu stellen. Es fehlt jedoch noch die Abstimmung mit den anderen Ministerien. Außerdem will Scharping die Teilprivatisierung und die erwartete Änderung der Kostenstruktur abwarten.

CDU-Haushaltsexperte Dietrich Austermann warf Scharping vor, die Privatisierung zu verschleppen, obwohl private Anbieter mitgeteilt hätten, für die Hälfte der Kosten fliegen zu können. "Ich würde zudem Angebote für die Privatisierung der gesamten Flugbereitschaft einholen", sagte Austermann.

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