Ausschuss einigt sich auf kleinsten gemeinsamen Nenner
EU nähert Regeln für Neuemissionen an

Investoren können sich in Europa künftig bei Emissionen von Aktien wenigstens zum Teil auf eine einheitliche Informationsbasis stützen.

hof FRANKFURT/M. Der zuständige Ausschuss europäischer Wertpapieraufsichtsbehörden (CESR) einigte sich jetzt auf Publizitätsrichtlinien für die Ausgabe von Aktien und auf Regeln zur Kursstabilisierung, die nicht als illegale Marktmanipulation gewertet werden. Allerdings räumt der Ausschuss ein, dass die Regelung noch nicht so weit geht, wie es sich die meisten Mitglieder gewünscht hätten. Die Richtlinien sollen nun von den Beteiligten - den EU-Staaten zuzüglich Island und Norwegen - national umgesetzt werden.

Festgelegt werden in dem Regelwerk vor allem Informationspflichten: So sollen exakte Aussagen über die Aufteilung der Tranchen, die für institutionelle Anleger, Privatanleger und bevorzugte Interessenten (Mitarbeiter, Friends & Family) vorgesehen sind, künftig verpflichtend und Teil des Emissionsprospekts sein. Auch die Konditionen und das Verfahren im Falle einer Mehrzuteilung muss vorher festgelegt und transparent gemacht werden. Maßnahmen zur Kursstabilisierung werden auf 30 Tage nach der Emission begrenzt. Solche Käufe sind nach der Richtlinie nur rechtens, wenn der Kurs unter den Ausgabepreis sinkt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%