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John Kerry: Mein wirtschaftspolitisches Programm

Wenn ich zurzeit quer durch Amerika reise, treffe ich überall Ladenbesitzer, Börsenmakler, Arbeiter und Unternehmer. Ihre Erfahrungen sind jeweils sehr unterschiedlich, aber in einem sind sich alle einig: Amerika kann mehr leisten als zurzeit, wenn wir endlich eine neue Regierung bekommen, die mehr für unsere Wirtschaft tut.

HB. Deshalb unterstützen auch führende Wirtschaftsexperten wie Warren Buffett, Lee Iacocca oder Robert Rubin meine Kampagne. Diese glauben, dass es Amerika besser gehen wird, wenn wir den Vorstandsvorsitzenden auswechseln.

Meine Wirtschaftspolitik wird so aussehen: Zuerst einmal geht es mir um die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Zweitens werde ich die Steuersätze und die Kosten für die Gesundheitsvorsorge besonders mit Blick auf den Mittelstand senken. Drittens will ich Amerikas Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und - viertens - das öffentliche Haushaltsdefizit reduzieren, um wieder Vertrauen in die Wirtschaftskraft Amerikas herzustellen.

Zu Punkt eins: Ich glaube ganz entschieden, dass sich Amerika mehr in der globalen Wirtschaft engagieren muss. Gleichzeitig sage ich aber auch ganz klar, dass wir uns bei all dem zuallererst um unseren eigenen Arbeitsmarkt kümmern müssen. Ich werde dabei sicher nicht alle Versuche von Unternehmen stoppen können, Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern. Aber als Präsident werde ich alles tun, um Anreize zum Outsourcing von Jobs abzuschaffen. Noch immer fördern wir Steuerzahler die Auslagerung von Arbeitsplätzen mit jährlich zwölf Milliarden Dollar. Wenn ein Unternehmen vor der Entscheidung steht, eine neue Fabrik in Michigan oder Malaysia zu bauen, belohnt unser Steuersystem durch allerlei Schlupflöcher sogar noch die Auslagerung nach Asien.

Mein Plan wäre, genau diese zwölf Milliarden Dollar zur Reduzierung der Unternehmensteuern um insgesamt fünf Prozent zu verwenden. Davon würden 99 Prozent der Steuern zahlenden Unternehmen profitieren. Dies wäre die weit reichendste Steuerreform und Vereinfachung im internationalen Steuersystem in den letzten 40 Jahren.

Zu Punkt zwei: Familien sind zurzeit besonders betroffen durch sinkende Einkommen und steigende Kosten in nahezu allen Bereichen - von der Gesundheitsvorsorge bis hin zu den Studiengebühren. Darüber hinaus belasten steigende Gesundheits- und Energiekosten auch viele Unternehmen und führen dazu, Arbeitnehmer zu Gunsten von Teilzeitkräften und kurzfristig Beschäftigten zu entlassen. Mein Plan sieht deshalb vor, für 98 Prozent aller Amerikaner dauerhaft die Steuern zu senken - zur leichteren Finanzierung von Studium, der medizinischen Versorgung von Kindern und der Gesundheitsvorsorge generell. Insgesamt plane ich Steuersenkungen, die rund zweimal so stark sein werden, wie jene, die Präsident Bush vorschlägt.

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