Außenminister-Konferenz
Iran ruft zur Distanzierung vom Terrorismus auf

Der iranische Präsident Mohammed Chatami versucht offensichtlich die Wogen im Konflikt mit den USA zu glätten. Er sagte, der Terrorismus habe die respektablen Konzepte von Freiheit und Demokratie lächerlich gemacht.

HB/dpa TEHERAN. Der iranische Präsident Mohammed Chatami hat die islamische Welt zur Distanz von Terrorismus und Fanatismus aufgerufen. Der Terrorismus habe die respektablen Konzepte von Freiheit und Demokratie lächerlich gemacht, sagte Chatami zur Eröffnung eines dreitägigen Außenminister-Treffens der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) am Mittwoch in Teheran.

Chatami befürwortete, die Palästinenser in ihrem Widerstand gegen die israelische Besatzung weiter zu unterstützen. Dies sei ein klares Beispiel für eine "Befreiungsbewegung". Die Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern lehne Iran ab. Gerechter Friede könne nur nach der Rückkehr aller palästinensischen Flüchtlinge und einem Volksentscheid über die Zukunft Israels und Palästinas erreicht werden.

Chatami rief die OIC und alle anderen "friedliebenden" Nationen auf, Irak beim Wiederaufbau zu unterstützen und betonte das Recht der Iraker, ihre politisches System selbst zu bestimmen.

Die OIC hat mehr als 50 Mitlieder und ihren Sitz im saudi- arabischen Jeddah. Der Vorsitz wechselt alle vier Jahre, seit 2001 leitet Katar die OIC.

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