Außergewöhnlich rege Ordertätigkeit
IFA zaubert Lächeln ins Gesicht der Veranstalter

Veranstalter und Aussteller der Internationalen Funkausstellung in Berlin sind zufrieden. In den ersten drei Tagen der am Freitag eröffneten Fachmesse für Unterhaltungselektronik haben nach Angaben der Messeleitung über 150 000 Besucher das Gelände am Funkturm besucht.

HB/ruk BERLIN. Damit wurden nach eigenen Angaben die Erwartungen der Veranstalter und Aussteller als Publikumsmagnet und Orderplatz Nr. Eins übertroffen. Diese erklärten Rainer Hecker von der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (gfu) und Christian Göke von der Messe Berlin auf einer gemeinsamen Zwischenbilanz-Pressekonferenz.

Das Interesse an den präsentierten Innovationen sei riesengroß. Im Vordergrund stehe dabei das Heimkino mit großen Bildschirmen, DVD-Spielern und Surround-Sound-Anlagen. Auch die digitalen Aufzeichnungsmedien finden das besondere Interesse von Besuchern und Fachhändlern: DVD- und Festplatten-Recorder und auch Camcorder, die auf Mini-DVDs bzw. auf Festplatten speichern, stehen im Fokus der Aufmerksamkeit.

Die größte HiFi-Schau der Welt mit ihrer High-End-Präsentation ist wieder ein absoluter Publikumsmagnet, wobei die teuerste HiFi-Anlage der Welt die Besucher wieder in Scharen anzieht. Auch der Bereich Car-HiFi und Navigation mit einer Vielzahl neuer Anwendungen und Geräte im Automobil findet große Beachtung. Neben Digitalkameras und Handys spielt auch das Thema Heimvernetzung eine bedeutende Rolle auf der IFA 2003.

Positiv beurteilten die Aussteller nach Heckers Angaben nicht nur den Besucherandrang generell, sondern vor allem das Interesse des Fachhandels, der hier unter dem Funkturm intensiv ordert. Von den mehr als 150 000 Besuchern, die an den ersten drei Messetagen unter den Funkturm kamen, zählten 33 % zur Kategorie Fachbesucher, darunter auch die Top-Einkäufer der Branche. Dementsprechend gefüllt seien bereits heute viele Auftragsbücher der Aussteller.

Ein Blick auf die Herkunft der Besucher ergibt folgendes Bild: 42 Prozent kamen aus Berlin, 27 Prozent aus den "alten", 25 Prozent aus den "neuen" Bundesländern und fünf Prozent aus dem Ausland. Die Mehrzahl der ausländischen Messebesucher kam aus den EU-Ländern (50 %) aus Asien (14 %) sowie aus den Staaten Mittel- und Osteuropas (13 %).

Beim Privatpublikum dominierte das Interesse an Neuheiten und innovativer Technik (50 %) sowie der Wunsch nach Unterhaltung (33 %). Im Mittelpunkt des Interesses standen: Television & Entertainment (65 %), Digital Imaging & Digital Music (38 %), Personal Computing & Games (35 %), Fernsehen/Hörfunk (29 %), Telekommunikation (23 %) sowie Kabel, Satellit, Vernetzung (19%). 41 % der Privatbesucher haben vor, aufgrund der auf der IFA erhaltenen Informationen nach der Messe Produkte der Unterhaltungselektronik zu kaufen.

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