Aussichten bleiben aber gut
Dollarerholung löst Kurssturz bei Gold aus

Gold hat am Mittwoch an den europäischen Edelmetallmärkten einen Kurssturz erlebt. Händler machten dafür vor allem die Erholung des Dollar nach zum Teil unvermutet guten US-Konjunkturdaten verantwortlich.

Reuters LONDON/ZÜRICH. Auch die stark anziehenden Aktien lockten die Anleger aus dem als "sicherer Hafen" bekannten Edelmetall heraus. Längerfristig blieben die Aussichten für Gold aber gut.

Gegen Handelsende in Europa wurden für eine Feinunze des gelben Metalls 362,15/362,85 Dollar bezahlt nach 367,50/368,20 Dollar zum Vortagesschluss in New York. Im Verlauf war Gold bis auf 358,50 Dollar abgesackt und damit knapp 16 Prozent unter das am Vortag erreichte Viermonatshoch von 374,40 Dollar gerutscht.

Das Londoner Nachmittagsfixing erfolgte bei 359,50 Dollar nach 364,55 Dollar am Vormittag und 371,40 Dollar am Dienstagnachmittag.

Ein Händler sagte, aufgrund der weltweit anhaltenden Angst vor weiteren Anschlägen und der weiter bestehenden Fragezeichen hinsichtlich der globalen Konjunktur dürfte Gold seinen Aufwärtstrend kurzfristig wieder aufnehmen. Silber sank im Soge von Gold ebenfalls und war zuletzt für 4,59/4,61 nach 4,61/4,63 Dollar in New York zu haben. Platin fiel auf 667/672 von 684/689 Dollar und Palladium ermässigte sich auf 182/189 von 192,50/198,50 Dollar.

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