Aussprache zur Irak-Politik: Kommentar: Verspätete Einsichten

Aussprache zur Irak-Politik
Kommentar: Verspätete Einsichten

In der Bundestagsdebatte über die Regierungserklärung zum Irak-Konflikt haben sich Gerhard Schröder und Angela Merkel einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Viele Einsichten klangen etwas verspätet.

In der heutigen Bundestagsdebatte über die Regierungserklärung zum Irak-Konflikt haben sich Gerhard Schröder und Angela Merkel einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Natürlich konzentriert sich die ganze Welt in diesen Tagen auf die Haltung des Bundeskanzlers, die in den vergangenen Wochen quer durch die gesamte veröffentliche Meinung kritisiert worden ist. Dabei gerät in Vergessenheit: Nicht nur die Regierung, auch die Opposition vollführt in der Kriegsfrage erstaunliche Springprozessionen.

Bis zu den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen waren alle führenden Unionspolitiker sichtlich bemüht, keine klaren Positionen zu beziehen. Noch auf der Münchner Sicherheitskonferenz am letzten Wochenende erntete CSU-Chef Edmund Stoiber mit seinem Beitrag bei den amerikanischen Gästen Kopfschütteln. Erst jetzt wagt sich die Unionsspitze, angeführt von Angela Merkel, richtig aus der Deckung. Und viele Einsichten klingen etwas verspätet.

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