Ausstand der Lufthansa-Piloten
Bankhaus Metzler rät bei Lufthansa-Aktie weiter zum "Verkauf"

Das Bankhaus Metzler hat den Anlegern geraten, bei der Lufthansa-Aktie weiter nicht an Bord zu gehen.

dpa-afx FRANKFURT. Das Kranich-Papier stehe nicht nur wegen der Folgekosten des Streiks in Form von größeren Personalkosten auf "Verkauf", sondern generell wegen der "fundamental schlechten Ausgangssituation" in diesem Jahr bei Deutschlands größter Airline, sagte Analyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler am Freitag.

Der Experte hält es für wahrscheinlich, dass es auch am kommenden Donnerstag erneut zu einem Ausstand der Lufthansa-Piloten kommen wird. Dann würden noch einmal Kosten von rund 50 Mill. DM zu der bisherigen Rechnung von rund 80 Mill. DM hinzu kommen. "Diesen Schaden kann die Lufthansa jedoch ohne weiteres weg stecken, als Einmaleffekt", meinte der Fachmann.

Den eigentlichen Streik bezeichnete Pieper als "Randthema". Gravierender für den Ertrag seien die generellen Folgekosten einer Gehaltserhöhung.

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