Ausstieg aus dem Smax
Möbel Walther setzt weniger um

Mit einem Sparprogramm und Personalabbau reagiert die Möbel Walther AG auf einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn. Wie das Unternehmen am Donnerstag in Gründau-Lieblos mitteilte, sank der flächenbereinigte Umsatz im dritten Quartal um 3,1 % auf 936,8 Mill. DM.

dpa-afx GRÜNDAU-LIEBLOS. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit schrumpfte von auf 0,6 Mill. DM gegenüber 7,3 Mill. DM im Vorjahr.

Insgesamt wolle das Unternehmen 700 der rund 5200 Arbeitsplätze abbauen, hieß es. Außerdem soll die Möbelauslieferung auf vier deutsche Standorte konzentriert werden. Der Vorstand beschloss überdies den Ausstieg aus dem Mittelstands-Börsensegment Smax zu Beginn nächsten Jahres 2002. Erste Effekte der Sparmaßnahmen sollen im kommenden Jahr wirksam werden.

Im Gegensatz zum schwachen Inlandsgeschäft legte das hessische Unternehmen in Tschechien, Polen und Ungarn nach eigenen Angaben um 41,6 % zu. In den Ausbau der ausländischen Standorte seien 37 Mill. (Vorjahr: 30,4 Mill.) DM investiert worden.

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