Australiens Ministerpräsident erwartet
Vier Verdächtige nach Bombenanschlägen auf Bali

Nach den Bombenanschlägen mit mindestens 189 Toten auf Bali konzentriert sich die indonesische Polizei auf inzwischen vier Verdächtige. Die Männer befänden sich noch auf der Ferieninsel und würden "intensiv verhört", sagte der Sprecher der indonesischen Polizei, Saleh Saaf, am Donnerstag.

HB/dpa KUTA. Über die Nationalität der vier machte er keine Angaben. Am Vortag hatte es von den Ermittlern geheißen, zwei Männer, die zunächst als Zeugen vernommen wurden, seien formal als Verdächtige in Gewahrsam genommen worden.

Der indonesische Sicherheitsminister Susilo Bambang Yudhoyono sagte, man wisse noch immer nicht, wer Drahtzieher der verheerenden Anschläge sei. "Es könnten Ausländer gewesen sein, es könnten Indonesier gewesen sein oder eine Gruppe aus beiden."

Heute wird der australische Ministerpräsident John Howard auf Bali erwartet. Howard wollte sich ein Bild von den Ermittlungen machen und an einer Trauerzeremonie teilnehmen. Bei den meisten der Toten und mehr als 300 Verletzten handelt es sich um junge Australier. Die Regierung in Canberra und die US-Regierung vermuten das Terrornetzwerk El Kaida als Urheber der Anschläge.

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