Australische Regierung hofft auf Einnahmen in Höhe von umgerechnet 3 Milliarden DM
Sieben Bewerber für australische UMTS-Mobilfunklizenzen

Reuters MELBOURNE. In Australien beteiligen sich nach offiziellen Angaben sieben Bewerbergruppen an der Versteigerung der Lizenzen für die dritte Mobilfunkgeneration. Die australische Telekommunikationsbehörde teilte am Montag nach Ablauf der Anmeldefrist mit, zu den Bewerbern gehörten neben australischen und neuseeländischen Mobilfunkbetreibern auch das weltgrößte Telekom-Unternehmen Vodafone Group Plc und eine australische Tochter der auch in Europa aktiven Hutchison Whampoa. Der UMTS-Standard für die dritte Mobilfunkgeneration (Universal Mobile Telecommunications System) bietet durch hohe Übertragungsraten vor allem neue Multimediadienste wie Internet und Bildübertragung für den Mobilfunk.

"Bei dem derzeitigen Marktumfeld ist das kein schlechtes Ergebnis", bewertete ein Analyst die Ausgangslage auch mit Blick auf das nach Experteneinschätzung schwache Ergebnis der UMTS-Auktion etwa in Neuseeland.

Zur Versteigerung stehen Lizenzen im Frequenzbereich von zwei Gigahertz. Die australische Regierung erhofft sich Gesamteinnahmen von 2,6 Mrd. australischen $ (knapp 3 Mrd. DM). Analysten hatten die Schätzung der Regierung ursprünglich als konservativ bewertet, seit dem Einbruch im internationalen Telekomsektor gehen einige Experten aber von noch niedrigeren Einnahmen aus. Die australischen UMTS-Lizenzen werden für 15 Jahre vergeben, Start ist im Oktober 2002. Die Bieter können für die großen Städte ein gepaartes Frequenzband zu 15 MHz und ein Frequenzband zu 5 MHz ersteigern. Im Umfeld der Ballungsräume stehen gepaarte Frequenzbänder zu 10 MHz zum Verkauf.

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