Auswahl nach dem Zufallsprinzip
Aktiendepot einer Fünfjährigen schlägt Analysten

Tia Roberts, ein fünfjähriges britisches Mädchen, hat in einem Anleger-Wettbewerb sowohl einen professionellen Analysten als auch einen Börsen-Astrologen um Längen geschlagen.

dpa LONDON. Wie die BBC am Mittwoch berichtete, investierten alle drei 5 000 imaginäre Pfund (8 000 Euro) in ein Spiel-Depot. Während Tia ihre Aktien nach dem Zufallsprinzip auswählte, entschied Börsenmakler Mark Goodson aus der Londoner City auf Grund sorgfältiger Analyse, und Christeen Skinner befragte die Sterne.

Nach einem Jahr hatte Tias Portfolio - entgegen dem allgemeinen Markttrend - 5,8 Prozent zugelegt, während Christeens Aktien 6,2 Prozent und Marks Auswahl sogar 46,2 Prozent an Wert eingebüßt hatten. Der FTSE-100-Index der Londoner Börse sank im selben Zeitraum um 16 Prozent.

Richard Wiseman, ein Psychologe der Universität Hertfordshire, der die Idee zu dem Experiment hatte, sagte: "Es ist erstaunlich zu sehen, dass Tias Portfolio nach einem Jahr noch immer so gut dasteht."

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