Ausweitung des Gasgeschäftes
Eon Energie will auch im Ausland ganz vorn mitspielen

Die Eon Energie AG will auch im Ausland ganz vorn mitmischen. In spätestens fünf Jahren sollten etwa 40 Prozent ihres Umsatzes im Ausland erzielt werden, sagte Vorstandsvorsitzender Hans-Dieter Harig am Montag in Berlin auf einem Empfang zur Mehrheitsübernahme der Sydkraft-Gruppe mit Sitz in Malmö.

ddp/vwd BERLIN. Durch die Übernahme des skandinavischen Unternehmens habe die Münchener Eon Energie die Spitze unter den privaten Energieversorgungsunternehmen in Europa übernommen. Nach Kilowattstunden verkaufter Energie sei nur noch die französische EdF größer, sagte Harig. Den Risiken der Größe begegne man mit eine dezentralen Unternehmensstruktur.

Durch die Sydkraft-Übernahme sieht Harig das Unternehmen gut gerüstet im skandinavischen Geschäft. Auch in Finnland stehe Eon Energie in Verhandlungen. Auf dem osteuropäischen Markt sei der Konzern der größte ausländische Investor in der Energieversorgung Tschechiens. Auch in Polen, Italien, der Schweiz und im Baltikum gebe es Aktivitäten.

Zudem setze Eon Energie auf die Ausweitung seines Gasgeschäftes. Durch die kürzliche Übernahme der Hamburger Hein Gas GmbH steige der konsolidierte Gasabsatz des Konzerns um rund 50 Prozent, sagte Harig. Über Tochter- und Beteiligungsunternehmen sei Eon Energie "bei mehr als 40 Prozent der deutschen Gasverteilung dabei".

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