Auswertung der Umfrage
Dax-Sentiment: Patt zwischen Bullen und Bären

Die aktuellen Ergebnisse des Dax-Sentiments zeigen: Die Anleger sind zwischen Hoffen und Bangen hin und her gerissen. Die Wende am Ende vergangener Woche fand aber auf einem charttechnisch interessanten Niveau statt. Nun könnte die Gegenbewegung anstehen. Doch der mögliche Kursanstieg dürfte limitiert sein.

FRANKFURT. Der Deutsche Aktienindex kam in der vergangenen Woche wie erwartet nochmals unter Druck. Zum Wochenschluss konnte er sich jedoch behaupten und seine Verluste minimieren. Die Wende jedenfalls fand auf einem charttechnisch interessanten Niveau statt. Die letzte Woche angesprochene Gegenbewegung könnte nun anstehen. Von Seiten der jüngsten Handelsblatt-Sentimentumfrage in Zusammenarbeit mit der Postbank kommen diesbezüglich jedenfalls keine sonderlichen Störsignale.

Die Ergebnisse zeigen, die Leser sind zwischen Hoffen und Bangen hin und her gerissen. Der Stimmungsindex für die kurzfristige Sichtweise erholt sich auf 2 Prozent und notiert damit knapp oberhalb der Nulllinie - der Grenze zwischen Bullen und Bären. Eine knappe Minderheit also glaubt, der Dax werden zum Ende dieser Woche höher notieren. Als Referenzwert wurden 6 701 Punkte ermittelt.

Auch auf mittlere Sicht kann sich der zugehörige Stimmungsindex leicht erholen. Nach 16 Prozent werden nun wieder 21 Prozent gezählt. Interessanterweise steigt das Bullenlager von 28 auf 52 Prozent und wird überwiegend aus dem Lager derer gespeist, die sich in der letzten Umfrage an die Seitenlinie gestellt hatten. Die Bären bringen es indes auf 31 nach 32 Prozent in der Vorwoche. Der Einbruch von vorletzter Woche wird dadurch wieder etwas relativiert.

Insbesondere die kurzfristige Sichtweise deutet auf eine Pattsituation zwischen Bullen und Bären hin. Zwar spricht das grundsätzlich nicht gegen eine mögliche Gegenbewegung, jedoch scheint diese limitiert zu sein. Auch technischer Sicht wäre ein Niveau von 6 950 Punkten zu favorisieren. Darüber hinaus ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt - und nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Datenlage - nicht zu denken. Nach wie vor wäre übergeordnet eine weitere Welle gen Süden vorstellbar und die Region von 6 400 Punkten sollte im Hinterkopf behalten werden.

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