Auswertung der Umfrage Dax-Sentiment
Zeit für Einstieg bei Bankaktien noch nicht reif

Die grundsätzliche Stimmung am Aktienmarkt für die kommenden Monate hat sich nicht verändert und ist als verhalten optimistisch zu bewerten. Das ist das Ergebnis des Dax-Sentiments, einer Online-Umfrage auf Handelsblatt.com in Zusammenarbeit mit der Postbank. Die kurzfristige Sichtweise der Leser hat sich aber eingetrübt. Kein Wunder, denn der Dax kämpft mit einer wichtigen Marke.

Mit 912 abgegebenen Leserstimmen liegt das Ergebnis der vierten Handelsblatt-Sentimentumfrage in Zusammenarbeit mit der Postbank vor. Neben den drei wöchentlichen Standardfragen gab es erstmals eine Zusatzfrage zum Thema Bankaktien und darüber, ob diese nach den zum Teil herben Kursverlusten jetzt als antizyklisches Investment wieder in Frage kommen.

Das Fazit zur Dax-Umfrage: Entsprechend den vorliegenden Ergebnissen sollten in dieser Woche beide Investorenlager, Bullen und Bären, die gleichen Chancen haben. Die reine Stimmungsbetrachtung bietet Raum nach oben als auch nach unten. Die entscheidende „Kampflinie“ liegt vermutlich bei 7 725 Punkten. Ob diese dann auch tatsächlich bei den Lesern zu einem Umdenken hinsichtlich ihrer mittelfristigen Meinung führt, bleibt abzuwarten.

Zur Sonderumfrage: Der Blick auf die unterschiedlichen Branchenindizes „Banken“ verheißt prinzipiell nichts Gutes. Einige sehen in der Tat verheerend aus und haben zum Teil erst jüngst strategische Verkaufsignale geliefert. Alleine aus dieser Warte wäre es vermutlich vernünftig, erst Signale einer klaren Stabilisierung abzuwarten. Das Bankaktien dieser Tage, gepaart mit der negativen Stimmung, sicherlich für ein paar schnelle Gewinne gut sind, ist keine Frage. Doch aus strategischer Sicht scheint die Zeit für ein mittel- bis langfristiges Investment vorerst wohl noch nicht gekommen zu sein.

Die Erwartungshaltung für den Deutschen Aktienindex zum Ende dieser Woche fällt einhellig aus. Der Deutsche Aktienindex wird auch am Ende dieser Woche erneut tiefer notieren. Als Referenzwert wurden 7 840 Punkte berechnet. Im Einzelnen: Das Bullenlager verliert von 46 auf 38 Prozent, während das Bärenlager mit 37 Prozent unverändert notiert. Einige Leser haben sich an die Seitenlinie begeben und sind in das Lager der Untentschlossenen gewechselt. Dieses steigt von 17 auf 35 Prozent an. Damit fällt der berechnete Sentimentindex das zweite Mal in Folge zurück und notiert aktuell nahezu der Parität zwischen Bullen und Bären. Die letzten beiden Wochen haben damit klare Spuren in der Lesermeinung hinterlassen. Das ist nicht sehr verwunderlich, hat der Deutsche Aktienindex in dieser Zeit auch um 200 Punkte, oder 2,5 Prozent, an Wert verloren.

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