Auszeichnung erfolgt am 10. Dezember
Stichwort: Friedensnobelpreis

In seinem Testament beauftragte er das norwegische Parlament Storting, jedes Jahr bis zu drei Menschen oder Organisationen für ihre Verdienste um die Menschheit auszuzeichnen.

HB/dpa HAMBURG. Die Preisträger sollten "den besten oder größten Einsatz für Brüderlichkeit zwischen Staaten, für die Abschaffung oder Abrüstung von stehenden Heeren sowie für die Organisation und Förderung von Friedenskonferenzen" gezeigt haben. Nicht zuletzt die engen Beziehungen zur österreichischen Pazifisten Bertha von Suttner sollen Nobels Friedenswillen gestärkt haben. Von Suttner hatte immer wieder den militärischen Einsatz von Dynamit kritisiert.

Seit 1901 entscheidet ein norwegisches Komitee mit fünf Mitgliedern anhand offizieller Nominierungen (in diesem Jahr 156) über den Preisträger. Die Geehrten erhalten jeweils am Todestag Nobels am 10. Dezember bei der Verleihung der Auszeichnung in Oslo eine Medaille, eine Urkunde und ein Preisgeld - in diesem Jahr 10 Mill. schwedische Kronen (rund 1,1 Mill. Euro).

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