Auto-Verkauf
US-Markt: BMW legt 17 Prozent zu – VW verliert

Recht unterschiedlich gelang im Monat Mai der Verkauf deutscher Autos in den USA. Während BMW - im Vergleich zum Vorjahresmonat - kräftig zulegte, musste Volkswagen mäßige Verluste verbuchen. Auch Porsche setzte weniger Autos ab.

vwd/rtr/dpa/DJ DETROIT. Die Münchner BMW AG legt in den USA weiterhin ein hohes Wachstumstempo vor. Im Mai kletterte der Absatz einschließlich Mini gegenüber dem Vorjahresmonat um 17 Prozent auf 23.624 (20.231) Fahrzeuge. In den ersten fünf Monaten seien 102.010 (87.007) Einheiten an die Kunden ausgeliefert worden, was einem Plus von ebenfalls 17 Prozent entspricht.

Deutliche Zuwächse verzeichnete das Unternehmen unter anderem bei der neuen 7er-Reihe. Der Absatz dieses Modells stieg in den ersten fünf Monaten um gut 53 Prozent auf 8888 Einheiten. Dagegen nahm der Absatz der Sportwagenmodelle Z3 und Z8 ab. Zuwächse verzeichneten auch die 3er- und die 5er-Baureihe sowie die X-Serie.

Die Volkswagen AG hat im Mai 2002 in den USA einen Absatzrückgang um 6,7 Prozent verzeichnet. Wie aus den am Montag in Detroit veröffentlichten Statistiken hervorgeht, verkaufte VW im Mai 32.109 (Vorjahr 34.398) Fahrzeuge. Bei der Marke Audi fiel der Absatz den Statistiken zufolge im Mai um 0,1 Prozent auf 7710 (Vorjahr 7719) Fahrzeuge.

Die Ford Motor Co aus Dearborn hat im Mai in den USA 329.903 Fahrzeuge der Marken Ford, Mercury, Lincoln, Jaguar, Volvo, und Land Rover abgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspreche dies einem Rückgang um 11,5 Prozent. Von Januar bis Mai fiel der Absatz zum Vorjahr um 10,6 Prozent auf 1.466.736 Fahrzeuge.

Der Absatz der Marke Jaguar legte im abgelaufenen Monat um 33 Prozent auf 5416 Stück zu. Auch der Absatz der Marke Land Rover legte im Mai zu und kletterte um 26,1 Prozent auf 3003 Einheiten. Bei den anderen Marken wurde dagegen im Mai zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang des Absatzes verzeichnet. Der Absatz der Marke Ford ging um elf Prozent auf 273.891 Stück zurück, und bei Mercury fiel der Absatz um 10,2 Prozent auf 26.348 Fahrzeuge.

Volvo Cars Of North America aus dem kalifornischen Irvine verlor 13,4 Prozent im Vergleich zu den ersten fünf Monaten des Vorjahres. Im Volvo-Rekord-Jahr 2001 hatten die Schweden alleine im Mai 2001 9035 Fahrzeuge in den USA und Kanada verkauft. In diesem Mai waren es 31 Prozent weniger.

Porsche verkaufte im Mai 6 Prozent weniger Autos in den USA

Der Sportwagenhersteller Porsche hat im Mai in den USA einen Gang zurückgeschaltet und sechs Prozent weniger Autos als im Vorjahresmonat abgesetzt. Insgesamt verkauften die Stuttgarter in ihrem wichtigsten Exportmarkt 2579 Einheiten. Das Einstiegsmodell Porsche Boxster verkaufte sich 1222 Mal und damit um 16 Prozent weniger, während der Hochleistungssportwagen Porsche 911 mit 1196 Einheiten das Vorjahresniveau um sieben Prozent übertraf, teilte der Autohersteller am Montag mit.

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