Auto-Zuliefer-Markt
ZF gliedert Werke neu

Der drittgrößte deutsche Autozulieferer ZF Friedrichshafen legt seine Bereiche Handel und Gummi-Metall mit den entsprechenden Sparten der vor einem halben Jahr übernommenen Schweinfurter Sachs AG zusammen.

Reuters FRIEDRICHSHAFEN. ZF wolle mit den Fusionen Überschneidungen bei Produkten und Kompetenzen abbauen, sagte Vorstandschef Siegfried Goll am Dienstag in Friedrichshafen. Ein Abbau von Personal sei nicht vorgesehen, fügte ein Sprecher hinzu. Dazu gebe es keinen Anlass.

ZF halte weitere Schritte zu einer Integration von Sachs für nötig. So einfach wie die Bereiche Handel und Gummi-Metall ließen sich andere Sparten aber nicht zusammenlegen.

Aus der Sachs Handel GmbH und der ZF Lemförder International AG & Co KG werde die ZF Sachs Trading mit 530 Millionen Euro Umsatz und knapp 1200 Mitarbeitern entstehen, teilte ZF mit. Das neue Unternehmen handelt mit Kupplungen, Stoßdämpfern, Lenkungs- und Fahrwerksteilen.

Die zu Sachs gehörende ZF Boge und der ZF Lemförder Elastmetall sollen zur ZF Boge Elastmetall fusioniert werden. Das verschmolzene Unternehmen werde mit 470 Millionen Euro Umsatz und 3400 Mitarbeitern die Nummer vier in der Gummimetall-Branche weltweit. Boge produziert Komponenten für den Antriebsstrang und das Fahrwerk, Elastmetall stellt Motor-, Fahrwerk- und Getriebelager sowie Kunststoffteile wie Airbag-Gehäuse und Ölwannen her.

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