Autoabsatz in Europa gesteigert
Toyota sticht US-Konkurrenz aus

Der weltweit drittgrößte Autobauer Toyota will nach gutem Geschäft in Westeuropa seinen internationalen Absatz in diesem Jahr deutlich steigern. Die Verkäufe sollen bis Jahresende auf 6,17 Millionen Fahrzeuge wachsen, teilte die japanische Toyota Motor Corp am Dienstag mit.

ddp/vwd TOYOTA CITY. Das wären 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Bis 2010 soll der internationale Marktanteil des bis auf 15 Prozent wachsen. Auf diesen Anteil kommt aktuell der weltweit größte Produzent General Motors.

Am hart umkämpften europäischen Markt legte Toyota dank von Kunden gut aufgenommener neuer Pkw-Modelle allein im September mit 61 350 Neuzulassungen um 16,5 Prozent zum Vorjahr zu, wie der europäische Automobilverband ACEA vorige Woche mitteilte. Der japanische Anbieter stach damit laut Branchenangaben im rückläufigen europäischen Markt auch die US-Mitbewerber aus. Sowohl General Motors als auch Ford setzten danach in den ersten neun Monaten 2002 weniger Fahrzeuge ab als im Vorjahreszeitraum.

Nach Angaben von Tokuichi Uranishi, Toyota-Managing Director für Europa und Afrika, plant sein Unternehmen 2004 auf dem europäischen Kontinent einen Fahrzeugabsatz von 800 000 Stück. Damit würde der Toyota-Marktanteil von derzeit 4,4 auf rund fünf Prozent wachsen. Der Autohersteller profitiert den Angaben zufolge dabei von der ständig wachsenden Produktion vor Ort. 2004 wolle das Unternehmen mehr als 60 Prozent der Fahrzeuge, die es in Europa verkauft, auch dort produzieren.

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