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Autoabsatz in Japan rückläufig - Erneut Einbruch bei Mitsubishi

(dpa-AFX) Tokio - Der angeschlagene japanische Autokonzern Mitsubishi Motors < MMR.SQ1 > < MMO.FSE > hat im Juli erneut einen empfindlichen Absatzrückgang auf dem Heimatmarkt erlitten. Wie der japanische Verband der Automobilhändler am Montag bekannt gab, sackte der Absatz des einzigen defizitären Autokonzerns Japans im Vergleich zum Vorjahresmonat um 60,1 Prozent auf 4.711 Fahrzeuge.

(dpa-AFX) Tokio - Der angeschlagene japanische Autokonzern Mitsubishi Motors < MMR.SQ1 > < MMO.FSE > hat im Juli erneut einen empfindlichen Absatzrückgang auf dem Heimatmarkt erlitten. Wie der japanische Verband der Automobilhändler am Montag bekannt gab, sackte der Absatz des einzigen defizitären Autokonzerns Japans im Vergleich zum Vorjahresmonat um 60,1 Prozent auf 4.711 Fahrzeuge.

Damit ist der Inlandsverkauf des von Vertuschungsskandalen um beschädigte Fahrzeuge erschütterten Daimlerchrysler-Partners < DCX.ETR > seit acht Monaten in Folge rückläufig. Seit nunmehr drei Monaten verzeichnet Mitsubishi Motors Absatzrückgänge von jeweils mehr als 50 Prozent. Im Juni war die Verkaufszahl um 64,3 Prozent eingebrochen, der schwerste monatliche Rückschlag im Jahresvergleich seit Bestehen des Konzerns.

Branchenprimus Toyota Motor Corp. < TYT.SQ1 > < TOM.FSE > konnte den Absatz im Juli indes um 3,3 Prozent steigern. Honda < Hnda.SQ1 > < HDM.FSE > legte um 23,8 Prozent zu, während Nissan < NJQ.SQ1 > < Nisa.FSE > ein Minus von 13,8 Prozent einfuhr. Insgesamt verzeichnete die Branche in Japan ein Absatzminus um 2,0 Prozent und damit seit sechs Monaten in Folge. 362 208 Fahrzeuge - ausgenommen Kleinwagen - wurden zugelassen, wobei Pkw jedoch ein Plus von 0,2 Prozent auf 316 525 Autos verzeichneten.

Der Absatz von Lastwagen fiel indes um 15,2 Prozent auf 44 088 Einheiten und bei Bussen um 14,3 Prozent auf 1595 Stück. Die von Mitsubishi Motors ausgegliederte Nutzfahrzeugsparte Mitsubishi Fuso, an der Daimlerchrysler ebenfalls beteiligt ist, verzeichnete ein Absatzminus von 29,9 Prozent auf 5036 Einheiten, teilte der Verband mit.

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