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Autobatterien bescheren Varta Umsatzplus

Der Batteriehersteller Varta hat trotz starker Einbußen bei Handybatterien 2001 seinen Umsatz gesteigert. Ausschlaggebend dafür sei das gute Geschäft mit Autobatterien, teilte Varta am Mittwoch mit.

Reuters HANNOVER. Mit 1,16 Mrd. ? lag das Geschäftsvolumen um vier Prozent über dem Vorjahreswert. Während die Sparte Gerätebatterien um vier Prozent auf 559 Mill. ? einbüßte, legte der Bereich Autobatterien um 13 % auf 590 Mill. ? zu. Wie sich diese gegenläufige Umsatzentwicklung der Sparten auf den Ertrag ausgewirkt hat, konnte Varta noch nicht sagen. Die Zahlen lägen noch nicht vor, sagte ein Sprecher. Im Vorjahr hatte Varta bei einem Umsatzplus von sieben Prozent sein operatives Ergebnis um fünf Prozent auf 25,5 Mill. ? gesteigert.

Bei Handybatterien sei die Nachfrage 2001 eingebrochen, weil auch führende Handy-Anbieter große Absatzeinbußen verzeichnet hätten, sagte der Varta-Sprecher. Entsprechend habe Varta auch in seinem tschechischen Werk Personal abgebaut. Der Bereich Autobatterien habe dagegen zusätzliche Stellen geschaffen. Die Mitarbeiterzahl im Konzern sank 2001 um zwei Prozent auf 7723.

Mit dem Einstieg der Deutsche Bank-Tochter DB Investor, die knapp 92 % der Aktien hält, hat der Batteriekonzern 2001 seine Investitionen um 35 % auf 70 Mill. ? erhöht. Dieses hohe Niveau werde auch künftig gehalten, hieß es. Der Varta-Vorstand hatte Ende 2000 die Suche nach einem starken Partner mit einem hohen Investitionsbedarf von etwa 200 Mill. ? für die Entwicklung neuer Produkte begründet. Insbesondere bei den immer kleiner werdenden Microbatterien wolle Varta seine führende Rolle auf dem Weltmarkt festigen und ausbauen, hieß es.

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