Autohersteller profitiert vom schwachen Yen
Toyota meldet Rekordgewinn

Der größte japanische Autohersteller Toyota hat in seinem ersten Geschäftshalbjahr 2001/2002 seinen operativen Gewinn um gut ein Drittel gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten erfüllt. Auf eine Prognose zur weiteren Geschäftsentwicklung verzichtete der Konzern.

dpa/rtr TOKIO. Von April bis September verdiente das Unternehmen 2,67 Mrd Euro netto, 82,4 % mehr als im Vorjahr. Toyota-Chef Fujio Cho erklärte den Anstieg in Tokio mit den guten Verkaufszahlen in den USA und dem im Vergleich zum Dollar schwachen Yen. Außerdem trugen massive Kosteneinsparungen zu dem guten Ergebnis bei.

Vor Steuern nahmen die Erlöse um fast 34 % zu. Der Umsatz stieg um 6,4 %. Toyota verkaufte im ersten Halbjahr 2,69 Mill. Fahrzeuge, ein Anstieg von 1,4 %. Davon setzte das Unternehmen gut eine Million in Japan ab, der Rest ging in den Export.

Konzernweit sei der operative Gewinn im Zeitraum April bis Ende September um 35 % auf 506,58 Mrd. Yen gestiegen. Analysten hatten ein operatives Ergebnis zwischen 420 Mrd. und 560 Mrd. Yen erwartet. Der Reingewinn stieg den Angaben zufolge um 82 % auf 291,11 Mrd. Yen.

Anders als andere japanische Konzerne verzichtet Toyota auf Prognosen zur weiteren Geschäftsentwicklung. Gleichwohl zeigte sich Executive Vice-President Ryuji Araki auf einer Pressekonferenz für das Geschäft in den USA optimistisch. Trotz der befürchteten Nachfrageschwäche nach den Terror-Anschlägen könne der Konzern auf Grund seiner Ergebnisse in der ersten Hälfte auch für das gesamte erste Geschäftshalbjahr weiter sehr zuversichtlich sein, sagte Araki. Nach jüngsten Zahlen konnten die meisten Autohersteller vor allem wegen hoher Rabatte und zinsloser Darlehen für die Kunden ihren Absatz in den USA auch nach dem 11. September zuletzt auf einem hohen Niveau halten.

Die Toyota-Aktien schlossen am Donnerstag an der Börse in Tokio in einem festeren Gesamtmarkt mit 3,52 % im Plus bei 3090 Yen.

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