Autokäufer sparen bei den Felgen
BBS in die roten Zahlen gerutscht

Autohersteller und-käufer habe nach Angaben des Schwarzwälder Alufelgen-Herstellers BBS Kraftfahrzeugtechnik 2002 an den Leichtmetallrädern gespart.

Reuters STUTTGART. Der Trend zu einfacheren und billigeren Felgen selbst in der Oberklasse und Anlaufschwierigkeiten in einem neuen Werk hätten das Unternehmen in die roten Zahlen rutschen lassen, teilte BBS am Mittwoch zur Bilanzpressekonferenz in Stuttgart mit. Der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) belief sich auf 3,3 (2001: plus 12,2) Mill. ?, nach Steuern stand ein Fehlbetrag von 7,2 (plus 6,2) Mill. ? zu Buche. Der Umsatz ging um zwei Prozent auf 174,7 Mill. ? zurück.

Auch unter der Pleite des US-amerikanischen Enron - Konzerns litt BBS. Ein günstiger Liefervertrag für Aluminium sei mit der Insolvenz gekündigt worden, was zu Mehraufwand geführt habe. Trotz des Verlustes will BBS für 2002 eine, allerdings auf 0,31 von 0,60 ? gekürzte Dividende auf die börsennotierten Vorzugsaktien zahlen.

Für 2003 rechnet Vorstandschef Heinrich Baumgartner mit fünf Prozent mehr Umsatz und der Rückkehr in die Gewinnzone. In den ersten drei Monaten hätten sich die Erwartungen mit einem Gewinn von 1,5 Mill. ? nach Steuern und einem Umsatzzuwachs von fünf Prozent bereits erfüllt.

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