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Automarkt setzt zum Jahresendspurt an - zweistelliger Zuwachs

Der deutsche Automarkt hat im November zum Jahresendspurt angesetzt. Ein "unerwartet hohes Monatsergebnis" von 284 761 Neuzulassungen, ein Zuwachs von 11,1 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat, hat den PKW-Markt auf die Überholspur geführt.

dpa-afx FLENSBURG. Der deutsche Automarkt hat im November zum Jahresendspurt angesetzt. Ein "unerwartet hohes Monatsergebnis" von 284 761 Neuzulassungen, ein Zuwachs von 11,1 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat, hat den PKW-Markt auf die Überholspur geführt. Zweistellige Zuwachraten seien in den vergangenen Jahren selten geworden, teilte das Kraftfahrtbundesamt am Mittwoch in Flensburg zu den jüngsten Zahlen mit. Verglichen zum Vormonat blieben die PKW- Neuzulassungen mit 1,3 Prozent ebenfalls im Plus.

Für die ersten elf Monate verzeichnete das KBA mit 2,9 Mill. neu zugelassenen PKW einen leichten Rückgang von 0,7 Prozent. Damit hat sich das Minus verringert, das nach zehn Monaten noch 1,8 Prozent betragen hatte. Auffällig war im Berichtsmonat ein Rekord bei den neu zugelassenen Autos mit Dieselantrieb, die einen Anteil von 48,3 Prozent erreichten. Mit Blick auf die auslaufende steuerliche Förderung zum Jahreswechsel biete der Dezember auf der Zielgeraden gute Rahmenbedingungen für einen starken Endspurt der Automobilzulassungen in diesem Jahr, schrieb das KBA.

Der größter Hersteller Volkswagen AG hielt sich stabil im Markt und hält einen Marktanteil von 30,5 Prozent. Bei Daimler-Chrysler AG waren die Zulassungszahlen in den vergangenen elf Monaten insgesamt um 3,0 Prozent rückläufig, bei Mercedes um 4,7 Prozent. Der Marktanteil reduzierte sich infolgedessen auf 13,2 (13,5) Prozent. Kräftige Einbußen musste Renault SA verkraften, deren Marktanteil auf 5,1 (6,3) Prozent zurückfiel. Auch Mitsubishi Motors Corp. und Citroen verzeichneten einen zweistelligen Rückgang bei den Zulassungszahlen.

Einen Sprung nach vorn machte Volvo mit fast 27 Prozent höheren PKW-Zulassungen. Der krisengeschüttelte Opel-Konzern kam bei einem Rückgang von 4,2 Prozent auf einen Marktanteil von 10,3 (10,7) Prozent.

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