Autos und Eisenbahnen wieder Renner unter dem Weihnachtsbaum
Spielzeugbranche hat das Zeug zur Sonderkonjunktur

Der Umsatz im Spielwaren-Geschäft wird nach Erwartungen des Branchenverbandes in diesem Jahr auf Vorjahresniveau stagnieren. Konjunkturflaute und die Folgen des 11. September dürften sich auf den Spielwarenmarkt allerdings weniger auswirken als anderswo.

dpa NÜRNBERG. Traditionelles Spielzeug wie Autorennbahnen, ferngesteuerte Autos und Eisenbahnen ist nach Einschätzung des Handels in diesem Jahr wieder einmal der Renner unter dem Weihnachtsbaum. Darüber hinaus seien auch Gesellschaftsspiele wie "Wer wird Millionär" und "Herr der Ringe" sowie Barbie-Puppen oder Baukästen voll im Trend, berichtete der Bundesverband des Spielwaren- Einzelhandels (BVS) am Dienstag in Nürnberg.

Im Weihnachtsgeschäft erwirtschaftet die Spielwaren-Branche jährlich rund 40 % ihren Gesamtumsatzes. Für das Gesamtjahr erwartet der Verband einen auf Vorjahresniveau stagnierenden Umsatz von etwa 6,23 Mrd. DM (3,2 Mrd Euro). Zugleich betonte Fischel aber, dass die Spielwarenbranche trotz der Konjunkturflaute und der Ereignisse vom 11. September in den USA das Zeug zu einer Sonderkonjunktur besitze.

Nur rund 20 % der Spielwarenhändler erwarten in diesem Jahr einer BVS-Umfrage zufolge steigende Umsätze. 40 % rechneten mit einer konstanten Umsatzentwicklung, bei weiteren 40 % zeichneten sich dagegen sinkende Umsätze ab. Der Verband erwartet zudem weitere Zusammenschlüsse, Übernahmen und Schließungen. Auch die Spielwaren-Importeure rechnen mit rückläufigen Umsätzen auf Grund des hohen Dollarkurses und hoher Frachtraten in den vergangenen Monaten.

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