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Autoverkäufe schleppend: Amerikaner fahren lieber Truck

Bei Amerikas Automobilriesen rollt der Verkauf nicht rund. General Motors, Ford und DaimlerChrysler verzeichnen für den Monat August drastische Rückgänge.

Am stärksten ist Chrysler betroffen: Im Vergleich zum Vorjahresmonat konnte die Daimler-Tochter 24 Prozent weniger Wagen absetzen. Vor einem Jahr sah es bei Chrysler allerdings auch außergewöhnlich gut aus: Um Platz für neue Modelle zu schaffen, verscherbelten die Händler Wagen zum Schnäppchenpreis. Bei Ford gingen die August-Verkäufe nun um 8,4 Prozent zurück, bei General Motors um 7,6 Prozent. Und der Abwärtstrend soll anhalten: Analysten rechnen damit, dass US-weit bis Jahresende insgesamt nur 16,1 Millionen Autos verkauft werden - im Vorjahr waren es 17,5 Millionen.
Positive Zahlen vermelden hingegen die Ausländer: Für einen neuen Volkswagen entschieden sich im August 13 Prozent mehr Kunden als im Vergleichsmonat. Auch Toyota rechnet mit einer Steigerung der Verkäufe. Als Hauptursache für den schleppenden Absatz machen Marktbeobachter die allgemein schwache Konjunktur aus. Da passt eigentlich gar nicht ins Bild, dass Trucks und Geländewagen weggehen wie warme Semmeln - doch genau dies ist der Fall. Vom Chevy "Tahoe" überzeugte General Motors 32 Prozent mehr Kunden als im Vorjahremonat. Der "Yukon" verkaufte sich sogar um 40 Prozent besser. Fords F-Truck-Reihe verzeichnete ein Absatzplus von 5,4 Prozent.

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