Autozulieferer erwartet 2003 kleinen Verlust
Eberspächer stellt sich auf rote Zahlen ein

Der Esslinger Autozulieferer Eberspächer stellt sich in diesem Jahr auf weiter schrumpfende Umsätze und rote Zahlen ein. Erst im zweiten Halbjahr 2004 soll es bei dem Hersteller von Katalysatoren und Autositzheizungen wieder deutlich aufwärts gehen.

Reuters ESSLINGEN. "Alle Anstrengungen gelten jetzt dem Ziel, das Jahr trotz der umfangreichen Vorleistungen ohne einen großen Verlust zu bewältigen", sagte der geschäftsführende Gesellschafter Günter Baumann am Mittwoch in Esslingen. Die Firmengruppe mache zwei harte Jahre durch. Der Anlauf zahlreicher neuer Modelle mit Zulieferungen von Eberspächer mache das Familienunternehmen mittelfrsitig aber optimistisch.

Von der traditionsreichen, aber defizitären Hochbau-Sparte, die allein 2002 sieben Mill. ? Verlust einbrachte, will sich Eberspächer trennen. Dieses Jahr müsse sich etwas tun, ein Partner werde gesucht, sagte Baumann. Im vergangenen Jahr war der Umsatz des Familienunternehmens angesichts der verzögerten Auswirkungen der schwachen Autokonjunktur nicht überraschend um 14 % auf 1,41 Mrd. ? weiter zurückgegangen. Der Gewinn nach Steuern halbierte sich auf fünf von neun Mill. ?. Die Autohersteller forderten immer neue Preisabschläge, hielten aber die der Kalkulation zu Grund liegende Absatzmenge nicht ein, hieß es.

Der Auftragseingang schrumpfte auf 1,33 von 1,6 Mrd. ?. Im ersten Quartal 2003 lag er mit 312 Mill. ? um weitere sechs Prozent unter Vorjahr. Der Umsatz ging von Januar bis März um ein Prozent auf 319 Mill. ? zurück.

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