Autozulieferer hat weniger verdient
Kolbenschmidt verliert an Fahrt

Der Automobilzulieferer Kolbenschmidt Pierburg hat in den ersten neun Monaten 2002 bei gestiegenem Umsatz weniger verdient als im Vorjahr.

Reuters DÜSSELDORF. Der Umsatz sei um 5,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro gestiegen, während der Gewinn vor Steuern auf 27,6 Millionen Euro nach 29,1 Millionen Euro gesunken sie, teilte die zum Rheinmetall-Konzern gehörende Gruppe am Montag mit. Das angesichts der weltweit rückläufigen Automobilkonjunktur immer noch gute Ertragsniveau sei durch Umsatzzuwächse in Deutschland und Spanien erreicht worden sowie durch erste Erfolge bei den Restrukturierungen in den amerikanischen Kolbenwerken und den deutschen Pierburg-Werken. Die Zahl der Mitarbeiter wurde den Angaben zufolge um 2,6 Prozent auf 11 661 reduziert.

Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen unverändert einen deutlich über dem Vorjahr liegenden Umsatz. Beim Ergebnis strebe die Gruppe eine "weitgehende Annäherung" an den Vorjahreswert an. Die Ertragslage werde vor allem von der Bewältigung der eingeleiteten Restrukturierungen und von neuen Produkten abhängen, hieß es.

2001 hatte Kolbenschmidt bei einem Umsatz von 1,8 Milliarden Euro einen Gewinn von 32,1 Millionen Euro erwirtschaftet. Die im MDax gelistete Aktie stieg im frühen Handel um 3,1 Prozent auf knapp neun Euro. Das ebenfalls in dem Segment gelistete Rheinmetall-Papier gab um 1,7 Prozent auf 15,75 Euro nach.

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