Autozulieferer steigert operativen Gewinn: Phoenix trotzt der Autokonjunktur

Autozulieferer steigert operativen Gewinn
Phoenix trotzt der Autokonjunktur

Der Hamburger Autozulieferer Phoenix hat trotz der weltweit schwachen Autokonjunktur 2002 seinen operativen Gewinn gesteigert. Der Konzernumsatz stagnierte dagegen bedingt durch die Aufgabe eines Standortes sowie den Verkauf eines Geschäftsbereichs auf Vorjahreshöhe.

Reuters HAMBURG. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich nach vorläufigen Geschäftszahlen auf rund 30 Millionen Euro erhöht nach 25,8 Millionen Euro im Jahr davor, teilte die im MDax gelistete Phoenix AG am Donnerstag in Hamburg mit.

Der Konzernumsatz habe mit rund 1,127 Milliarden Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (1,133 Milliarden Euro) gelegen. Bereinigt um Sondereffekte wie den Verkauf des Standortes Evergomma und die Veräußerung des Drucktuchgeschäftes wäre der Konzernumsatz 2002 allerdings um 2,8 Prozent gewachsen, hieß es.

Auf Grund der konjunkturellen Risiken könne die Phoenix AG zurzeit keine Prognose für das laufende Jahr abgeben, teilte die Firma mit. Die Aussichten für eine rasche Erholung seien gering. Die Weltwirtschaft werde durch den Irak-Konflikt getrübt und weitere Turbulenzen an den Devisen-, Finanz- und Rohstoffmärkten seien nicht auszuschließen, hieß es.

Die Aktie von Phoenix notierte am Morgen in einem freundlichen Gesamtmarkt gut zwei Prozent im Plus bei 5,90 Euro.

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