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Aventis geht rechtlich gegen Generika-Hersteller Teva vor - US-Patentstreit

Der Pharmakonzern Aventis hat am Dienstag rechtliche Schritte wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen gegen den weltgrößten Generika-Hersteller Teva eingeleitet. Dabei geht es um den Teva-Antrag zur Genehmigung eines Nachahmerprodukts (Generika) für das Aventis-Osteoporose-Mittel Actonel in den USA.

dpa-afx STRASSBURG. Der Pharmakonzern Aventis hat am Dienstag rechtliche Schritte wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen gegen den weltgrößten Generika-Hersteller Teva eingeleitet. Dabei geht es um den Teva-Antrag zur Genehmigung eines Nachahmerprodukts (Generika) für das Aventis-Osteoporose-Mittel Actonel in den USA.

Mit Einleitung juristischer Schritte dürfe die US-Gesundheitsbehörde FDA das Nachahmerprodukt von Teva für weitere 30 Monate oder bis zu einem Gerichtsentscheid nicht genehmigen, teilte Aventis in Straßburg mit. Teva hatte die Genehmigung am 2. Juli beantragt.

Aventis hält fünf US-Patente auf Risedronat, das in den USA unter dem Markennamen Actonel vermarktet und zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren angewandt wird. "Generische Versionen von Actonel, die geistiges Eigentum verletzen, können nicht rechtmäßig vermarktet werden", begründete Aventis seine Vorbehalte.

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