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AWD optimistisch für 2.Halbjahr wegen Alterseinkünftegesetz - Wachstumschancen

Nach einem Rekordhalbjahr blickt der Finanzdienstleister AWD optimistisch auf die letzten sechs Monate 2004. "Von dem Alterseinkünftegesetz in Deutschland profitieren die Unternehmen der AWD-Gruppe nachhaltig", sagte der Chef des Mdax-Unternehmens, Carsten Maschmeyer, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Frankfurt. "Eine Sonderkonjunktur bei Kapitallebensversicherungen im zweiten Halbjahr 2004 ist absehbar."

dpa-afx FRANKFURT. Nach einem Rekordhalbjahr blickt der Finanzdienstleister AWD optimistisch auf die letzten sechs Monate 2004. "Von dem Alterseinkünftegesetz in Deutschland profitieren die Unternehmen der AWD-Gruppe nachhaltig", sagte der Chef des Mdax-Unternehmens, Carsten Maschmeyer, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Frankfurt. "Eine Sonderkonjunktur bei Kapitallebensversicherungen im zweiten Halbjahr 2004 ist absehbar."

Im Juni war das Alterseinkünftegesetz in Deutschland verabschiedet worden. Es tritt im Januar nächsten Jahres in Kraft. Alle noch im laufenden Jahr abgeschlossenen Lebens- und Rentenversicherungsverträge sind noch steuerlich begünstigt, Kapitalgewinne müssen nicht versteuert werden. Auch für die anderen Märkte der AWD gab sich der Unternehmenschef zuversichtlich.

Umsatz Nach NEU- UND Wiederkehrendem Geschäft

Finanzchef Ralf Brammer sagte mit Blick auf den Zeitraum Januar bis Juni, dass der Umsatz nach Neugeschäft und wiederkehrendem Geschäft ein ausgewogenes Bild zeige. "60 % unseres Umsatzes erlösen wir aus Folgegeschäft mit Stammkunden, dem so genannten Cross Selling, sowie aus wiederkehrenden Provisionen - 40 % unseres Umsatzes ist Geschäft mit Neukunden." Die Verteilung von 40 % Geschäft mit Neukunden und 42 % Folgegeschäft mit Stammkunden ist laut Brammer ein ausgeglichener Mix. Im Neukunden-Geschäft habe AWD seinen Marktanteil weiter deutlich ausgebaut.

Produktmix MIT Fokus Altersvorsorge

Der Produktmix im ersten Halbjahr hatte Vorstandsmitglied Friedemann Derndinger zufolge wiederum den Schwerpunkt Altersvorsorge. "Mit rund 63 % des Konzernumsatzes liegen Produktkonzepte mit langfristigem Vorsorgecharakter im Fokus des Kundeninteresses." Fondsgebundene Produkte als umsatzstärkste Produktgruppe hatten einen Anteil von 41 % am Umsatz, wie Derndinger sagte. Auf die Produktkonzepte zur Lebensabsicherung entfiel von Januar bis Juni ein Anteil von 22 %. Der Erlös dieser zweitgrößten Produktgruppe sei im Jahresvergleich um 12 % gestiegen. Deutschland habe hier einen großen Anteil.

"Hypotheken und Finanzierungen bildeten mit 13 % den drittstärksten Anteil am Konzernumsatz", sagte der für das operative Tagesgeschäft verantwortliche Vorstand. Insbesondere die Thomson Group (Großbritannien) habe dank ihrer führenden Marktposition zu dem Zuwachs beigetragen.

Die Erlöse der Gruppe Private Krankenversicherungen wuchsen um 20,3 % und damit am stärksten von allen Produktgruppen. Dieser Bereich repräsentiere nun 5 % des Umsatzes der AWD-Gruppe. "Wesentlicher Treiber für diese Entwicklung war die Reform des Gesundheitswesens in Deutschland, die zahlreiche Kunden als Folge der Kürzungen im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung zum Abschluss einer privaten Krankenversicherung veranlasst hat", sagte Derndinger.

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