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AXA übertrifft Analystenerwartungen - Gewinnsteigerung

(dpa-AFX) Paris - Der französische Versicherer Axa < PCS.PSE > < AXA.ETR > hat im ersten Halbjahr seinen Gewinn deutlich gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der vergleichbare Überschuss sei in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32 Prozent auf 1,436 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Freitag in Paris mit. Analysten waren im Durchschnitt von 1,3 Milliarden Euro ausgegangen.

(dpa-AFX) Paris - Der französische Versicherer Axa < PCS.PSE > < AXA.ETR > hat im ersten Halbjahr seinen Gewinn deutlich gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der vergleichbare Überschuss sei in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32 Prozent auf 1,436 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Freitag in Paris mit. Analysten waren im Durchschnitt von 1,3 Milliarden Euro ausgegangen.

AXA-Aktien entwickelten nach den guten Halbjahreszahlen etwas besser als der Gesamtmarkt. Das Papier verlor bis 12.04 Uhr 0,95 Prozent auf 16,60 Euro. Der CAC-40-Index < Pcac.PSE > fiel zugleich um 1,04 Prozent auf 3.585,36 Punkte.

Gutes P & C-Geschäft

Besonders der Bereich P & C (property and casualty) trug nach Angaben des Unternehmens zu dem guten Ergebnis bei. Die Schaden-Kosten-Quote in dieser Sparte lag bei 99,4 Prozent und damit innerhalb der von AXA gesetzten Zielmarke zwischen 98 und 102 Prozent. Vorstandschef Henri de Castries kündigte an, die Quote durch Kosteneinsparungen niedrig zu halten. Liegt sie über 100 Prozent, war das operative Versicherungsgeschäft negativ, das heißt, es wurde mehr Geld zur Schadensdeckung ausgezahlt als durch Prämien eingenommen wurde.

Der Bereich Lebensversicherungen und Spareinlagen legte in den ersten sechs Monaten um 25 Prozent auf 848 Millionen Euro zu. Der Gruppenüberschuss inklusive Kapitaleinnahmen, Goodwill und Sonderposten erhöhte sich von 209 Millionen auf 1,444 Milliarden Euro. Der Umsatz dagegen sank leicht von 37,454 im Vorjahr auf 37,306 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr hatte eine Sonderabschreibung von 1,1 Milliarden Euro das Ergebnis belastet.

Analystenlob

Helabatrust lobte in einer ersten Reaktion die "überraschend positive operative Entwicklung" des französischen Versicherers. Der Nettoergebnis habe die Erwartungen übertroffen, hieß es in einem Kommentar am Freitag. AXA habe jedoch auch von außerordentlichen Erträgen profitiert und belastend könnte sich das geplante Übernahmeangebot an die Minderheitsaktionäre der Axa Asia Pacific Holding auswirken.

Andere Analysten wiederum begrüßten die Ankündigung von AXA, für rund 3,1 Milliarden australische Dollar (rund 1,81 Mrd. Euro) den noch fehlenden Anteil von 48,3 Prozent an der AXA Asia Pacific zu erwerben. Merrill Lynch lobte überdies die Gewinnankündigug für den akquirierten US-Versicherer Mony. Dieser soll im nächsten Jahr einen Überschussbeitrag von 170 bis 195 Millionen US-Dollar (140-161 Mio Euro) liefern.

AXA gab keinen detaillierten Ausblick für das Gesamtjahr 2004. Das gegenwärtige Marktumfeld unterstütze aber eine günstige Geschäftsentwicklung, beispielsweise bei fondsgebundenen Umsätzen oder im Lebensversicherungsgeschäft. Neue Produkte im der zweiten Jahreshälfte sollen in diesem Bereich für zusätzliches Wachstum sorgen.

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