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Axa will Winterthur-Versicherung von Credit Suisse kaufen

Der französische Versicherungskonzern Axa verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit der Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) über den Kauf ihrer Versicherungstochter Winterthur.

dpa-afx HAMBURG. Der französische Versicherungskonzern Axa verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit der Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) über den Kauf ihrer Versicherungstochter Winterthur. Nach informellen Kontakten hätten beide Seiten Verschwiegenheitserklärungen unterzeichnet, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe). Zu der Gruppe gehöre auch die Wiesbadener DBV Winterthur.

Falls der Verkauf scheitert, erwägt die CS laut Bericht einen Börsengang oder die Abspaltung ihrer Tochter. Interesse habe hat auch die italienische Versicherung Generali bekundet, die aber nur einzelne Ländergesellschaften erwerben wolle. CS bestehe jedoch bisher auf dem Verkauf der gesamten Versicherungsgruppe, schreibt die Zeitung.

Daran störe potenzielle Käufer vor allem die Schweizer Lebensversicherung, die wegen staatlich festgelegter Garantiezinsen in der betrieblichen Altersversorgung ertragsschwach und riskant ist. Auch der Axa wäre die Übernahme einzelner Teile lieber, hieß es. Daran wolle Konzernchef Henri de Castries die Gespräche aber nicht scheitern lassen./

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