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AXA zahlt 300 Mill. Pfund an Versicherungsnehmer

AXA SA, Paris, hat am Dienstag Einzelheiten zu der Regelung der strittigen Sonderzahlungen an Versicherungsnehmer bekannt gegeben.

vwd LONDON. Den Inhabern von Lebensversicherungspolicen der britischen Equity & Law werde nun ein Barbonus dafür gezahlt. Im Gegenzug stimmen sie zu, die Vermögenswerte und Policen der AXA Equity & Law auf AXA Sun Life zu überschreiben und ihre Ansprüche an den Mitteln abgeben. Alle Policen und Vermögenswerte von AXA Equity & Law sollen in AXA Sun Life eingebracht werden. Die betroffenen Policeninhaber erhielten insgesamt 300 Mill. Pfund in bar, was einer Zahlung von durchschnittlich 400 Pfund je Police entspreche, hieß es.

Damit wurde eine Lösung um den zehn Jahre andauernden Streit um die sogenannten "Orphan"-Vermögenswerte gefunden. Dabei handelt es sich um Vermögen, dass in Lebensversicherungsfonds angesammelt wurde. Diese Gelder stammten aus nicht verteilten Investmenterträgen auf Leben- und Rentenpolicen, die inzwischen nicht mehr existieren. So brachte AXA als Musterfall einen 2,1-Mrd-GBP-Fonds der übernommenen Equity & Law vor die britische Financial Services Authority. AXA erklärte, der Fonds habe nach Rückstellungen für Überschussanteile von Versicherungsnehmer bei so genannten "with profit"-Policen von rund 8,5 Mrd Pfund sowie nach Abzug der Zahlungen und der Kosten für die nötige Umstrukturierung Ende 1999 noch einen Wert von 1,45 Mrd Pfund gehabt.

vwd/DJ/25.7.

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