Axel Springer-Chef Gus Fischer führt die Liste an
Magazin: Gehälter deutscher Topverdiener legten weiter zu

Die Gehälter deutscher Vorstandschefs haben im vergangenen Jahr erneut deutlich angezogen.

ddp.vwd HAMBURG. Die Liste der Topverdiener führe der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer Verlags, Gus Fischer, mit einem Jahreseinkommen von 23 Mill. Mark (knapp 11,8 Mill. Euro) an, berichtete das Hamburger "Manager Magazin" (Augustausgabe) am Donnerstag vorab. Nummer zwei beim Jahressalär sei Porsche-Lenker Wendelin Wiedeking mit 17 Mill. Mark. Zu den Großverdienern zählten auch Deutsche-Bank-Chef Rolf E. Breuer mit 16,4 Mill. Mark auf Platz 3 und Infineon-Vorstandsvorsitzender Ulrich Schumacher mit 15,1 Mill. Mark auf Rang 4.

Weitere Untersuchungen über Gehaltszahlungen in verschiedenen Branchen

Im Durchschnitt verdienten die Spitzenkräfte der großen Aktiengesellschaften mehr als vier Millionen Mark. Die Vergütungen hätten sich "in Einzelfällen deutlich von der Leistung abgekoppelt", hieß es weiter. Nach einer von der Zeitschrift und dem Lehrstuhl für Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre der Universität Halle erstellten Analyse hat Daimler-Chrysler-Vorstandsvorsitzender Jürgen Schrempp im Verhältnis zu seinem Einkommen am wenigsten für die Aktionäre getan. Er habe in den vergangenen zwei Jahren viel Aktionärsvermögen vernichtet und dennoch 12 Mill. Mark kassiert. Ganz anders sei es beim Münchener-Rück-Chef Hans Jürgen Schinzler. Er begnüge sich mit einem Jahreseinkommen von 2,2 Mill. Mark, obwohl er für seine Aktionäre besonders viel geleistet habe.

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