Aznar hofft auf Ende des ETA-Terrors
Spaniens Terroristen scheuen den Vergleich

Die Separatisten im spanischen Baskenland wollen nicht mit den Attentätern von New York und Washington in Zusammenhang gebracht werden.

dpa SAN SEBASTIAN. "Wir verurteilen die Anschläge vom 11. September, denn sie bedeuteten eine rücksichtslose Attacke auf die Zivilbevölkerung", betonte die baskisch-separatistische Partei Herri Batasuna (Einheit) in einer am Donnerstag in San Sebastian (Nordspanien) veröffentlichten Erklärung.

Die der Untergrundorganisation ETA nahe stehende Partei warnte zugleich davor, die Anschläge von New York und Washington mit denen im Baskenland und in anderen Teilen Spaniens auf eine Stufe zu stellen. "Die internationale Gemeinschaft stützt sich bei ihrer Analyse ganz auf die Begriffe des Terrorismus und der Sicherheit. Damit öffnet sie den rechten und den reaktionärsten Kräften alle Türen", heißt es in der Erklärung.

Der spanische Ministerpräsident Jose Maria Aznar hatte zuvor die Hoffnung geäußert, dass die geplante weltweite Anti-Terror-Allianz dazu beitrage, dem ETA-Terror in Spanien ein Ende zu setzen. "Ich hoffe, dass die Terroristen im Baskenland die Tragweite der internationalen Aktion zu spüren bekommen", sagte der konservative Regierungschef.

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