B-52-Bomber kehren zurück: Bislang keine Berichte über Massenflucht

B-52-Bomber kehren zurück
Bislang keine Berichte über Massenflucht

48 Stunden nach Beginn des Irak-Krieges sind trotz verstärkter Bombardements bislang Meldungen über eine massenhafte Flucht der Bevölkerung ausgeblieben. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerkes UNHCR gibt es keine konkreten Berichte, wie es im Inneren des Irak aussieht und ob sich Menschen dort schon auf der Flucht befinden.

HB/dpa BAGDAD/GENF. Der Präsident der Organisation "Refugee International", Kenneth Bacon, sagte der BBC am Samstag, in einem Lager auf jordanischer Seite seien 5 000 irakische Flüchtlinge untergebracht, darunter viele sudanesische Gastarbeiter.

Bacon kritisierte, seitens der USA habe man nicht rechtzeitig genug Vorkehrungen getroffen für die Versorgung von Flüchtlingen. Die britischen und amerikanischen Streitkräfte hatten am Freitagabend die bisher massivsten Luftangriffe auf die irakische Hauptstadt Bagdad geflogen. Auch aus den "Öl-Städten" Kirkuk und Mosul im Norden und Basra im Süden des Landes wurden heftige Explosionen gemeldet. Außenbezirke Bagdads waren nach CNN-Angaben am Samstag nach Mitternacht kurzzeitig erneut unter Beschuss geraten.

Nach US-Angaben wurden am Freitag rund 1 000 Marschflugkörper unter anderem von Schiffen im Persischen Golf abgefeuert. Bei den Angriffen waren auch Langstreckenbomber vom Typ B-52 eingesetzt worden. Die Maschinen kehrten am Samstagmorgen wieder zu ihrem Stützpunkt im britischen Fairford zurück.

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