B.TV als Ausgangsposition für spätere Aktivitäten im digitalen Fernsehen
Kinowelt beteiligt sich an Satellitensender

Reuters MÜNCHEN. Die Kinowelt Medien AG hat den angekündigten Schritt ins Fernsehgeschäft getan. Es werde sich für acht Mill. DM mit zehn Prozent an dem neuen analogen Satellitensender B.TV beteiligen, teilte das am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gelistete Unternehmen am Mittwoch mit. Das Engagement sei allerdings auf die Übernahme der anteiligen Investitionskosten beschränkt. B.TV solle als Ausgangsposition für spätere Aktivitäten im digitalen Fernsehen dienen. Die Ludwigsburger B.TV Television GmbH & Co. KG ist ein Schwesterunternehmen der Regionalsender B.TV Baden und B.TV Württemberg.

B.TV soll vom 15. Juli an sein Programm über den Satelliten Astra ausstrahlen. 40 % der deutschsprachigen Haushalte könnten den Fernsehsender dann empfangen, teilte Kinowelt weiter mit. Die Programmschwerpunkte sollen in den Bereichen Information, Unterhaltung und Fiktion liegen und damit den Interessen der Kinowelt-Zielgruppen entsprechen. Geschäftsführer Bernd Schumacher rechnet mit dem Erreichen der Gewinnschwelle im vierten Jahr auf Sendung.

Die Anleger reagierten mit Vorsicht auf den Einstieg in das Fernsehgeschäft. Nach einem Verlust von 1,7 % dreht der Kurs am Nachmittag ins Plus und legte um moderate 0,2 % auf 53 Euro zu. Anfang des Jahres hatte die Ankündigung, einen eigenen Free-TV-Sender zu gründen, den Kurs um mehr als 20 % einbrechen lassen. Daraufhin hatte Vorstandschef Michael Kölmel die Pläne im Mai abgeschwächt und vom Aufbau einer digitalen Plattform im Internet gesprochen.

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