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Baan vor dem Aus - Geschäftsaktivitäten sollen mindestens um die Hälfe reduziert werden

Invensys hat die Angebotsfrist bis zum 25. Juli verlängert. Die Aktie wurde von der Amsterdamer Börse auf eine "besondere Notierungsbedingung" gesetzt

vwd NEW YORK. Die Baan Co, Putten, hat im vergangenen Jahr einen höheren Verlust erwirtschaftet als zunächst ausgewiesen. Das insolvente Softwarehaus revidierte am Dienstag in New York sein im Februar bekannt gegebenes Ergebnis auf 309,6 (zuvor: 289) Mill. $. Der Umsatz wurde auf 619 (635) Mill. $ nach unten korrigiert. Das zweite Quartal werde das Unternehmen mit einer negativen Eigenkapitalposition abschließen, teilte die Gesellschaft weiter mit. Baan werde deshalb von der Amsterdamer Börse auf eine "besondere Notierungsbedingung" gesetzt. Um als operativ tätiges Unternehmen weiter bestehen zu können, müssten die Geschäftsaktivitäten um mindestens die Hälfe reduziert werden, heißt es weiter.

Falls das Übernahmeangebot des britischen Automatisierungunternehmens Invensys plc, London, keinen Erfolg habe, könne dies "materielle Auswirkungen" auf die Fähigkeit Baans haben, als operativ tätiges Unternehmen fort zu existieren. Invensys hat 2,85 Euro je Baan-Aktie geboten und die Angebotsfrist bis zum 25. Juli verlängert. Invensys hat ihr Angebot davon abhängig gemacht, dass ihr 95 % aller Aktien angedient werden. Nach eigenen Angaben hat das britische Unternehmen bisher 58 % erhalten.

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