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Babcock muss Aktionäre bei HDW-Verkauf nicht fragen

Der finanziell angeschlagene Babcock-Konzern ist nach einem Gerichtsbeschluss nicht verpflichtet, die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über den umstrittenen Verkauf der Werftenbeteiligung HDW abstimmen zu lassen.

Reuters OBERHAUSEN. Das Oberhausener Registergericht wies einen entsprechenden Antrag des Babcock-Großaktionärs Guy Wyser-Pratte am Montag ab.

Zur Begründung hieß es, der Vorstand ist nicht und sei auch auf der Hauptversammlung im April nicht verpflichtet gewesen, den Verkauf des ersten Teils von 25 % an HDW von den Anteilseignern billigen zu lassen. Wyser-Pratte hatte vorige Woche noch einen Teilsieg errungen. Das Duisburger Landgericht hatte zwei Einstweilige Verfügungen bestätigt, die den Verkauf der HDW-Anteile untersagten. Ein Babcock-Sprecher sagte dazu, mit dem Beschluss sei dem Duisburger Urteil der "Boden entzogen" worden. Die Veräußerung der ersten 25 % des Babcock-Anteils von 50 % plus einer Aktie sei rechtens.

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