Babcock verkauft Teil seiner HDW-Beteiligung
US-Bank übernimmt Mehrheit an HDW

Das US-Geldhaus Bank One übernimmt die Mehrheit an der Kieler HDW und damit an der größten Werft in Deutschland.

vwd/afp Frankfurt. Insgesamt würden 75 Prozent an der Howaldtswerke - Deutsche Werft AG übernommen, hieß es am Montag in einer Börsenmitteilung in Frankfurt am Main. Die Anteile kommen von Preussag, der Babcock-Borsig-Gruppe und einem ungenannten Finanzinvestor.

Die Preussag AG, Hannover, verkauft 50 Prozent minus eine Aktie an der HDW an den Finanzinvestor One Equity Partners. Der Aufsichtsrat habe dem Verkauf zugestimmt, teilte das Unternehmen am Montag ad hoc mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Ebenfalls an die One Equity hat die Babcock Borsig AG, Oberhausen, einen Anteil an HDW von 25 Prozent verkauft, wie Babcock mitteilte.

One Equity Partners habe der Thyssen-Krupp AG, Duisburg/Essen, und der Ferrostaal AG jeweils 15 Prozent der HDW-Anteile angeboten. Ferner sei der Thyssen Nordseewerke GmbH und der Blohm + Voss GmbH der Abschluss von neuen Zusammenarbeitsverträgen mit der HDW angeboten worden. Die gesamte Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. One Equity Partners habe sich verpflichtet, die HDW als unabhängige deutsche Universalwerft zu erhalten.

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