Backup-Computer arbeitet wieder
Nasa bekommt Computerproblem in ISS teilweise in Griff

dpa CAPE CANAVERAL. Die US-Weltraumbehörde NASA hat das Computerproblem an Bord der Internationalen Raumstation ISS teilweise wieder in den Griff bekommen. Einer der Backup-Computer des Zentralrechners arbeitete am Donnerstag wieder. Die beiden anderen Computer konnten aber weiterhin nicht von der Bodenkontrolle eingesetzt werden. Ein NASA-Sprecher zeigte sich am Donnerstagabend (Ortszeit) aber zuversichtlich, dass das Problem bis zum Freitag behoben werde könne.

Vermutlich liege das Problem an einem Softwarefehler, sagte der Sprecher. So sei wahrscheinlich speziell für diese Mission Software in die Rechner geladen worden, die nun zu dem Ausfall geführt habe. Dabei könnte es sich um Codes für den neuen Roboterarm handeln.

Der Computerausfall führte unter anderem zu Problemen bei der Kommunikation mit der Bodenstation in Houston. Auch die Tests mit dem neuen kanadischen Roboterarm mussten verschoben werden. Sie sollen nun am Freitag in Angriff genommen werden. Beabsichtigt ist ein symbolischer "Handschlag" mit dem kleineren Roboterarm der Endeavour. Dabei soll der 900 Millionen Dollar teure ISS- Roboterarm dem Raumfähren-Arm eine Palette «überreichen».

Wegen der Probleme mit dem Computer schloss die NASA nicht aus, dass die Raumfähre Endeavour, die am Samstag abdocken sollte, ein oder sogar zwei Tage länger im All bleibt. Dies sei ohne Probleme möglich, sagte der Sprecher.

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