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BaFin: Kein Kommentar zu angeblicher Prüfung der Liegenschaften des Deka-Fonds

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kommentiert einen Pressebericht über die Prüfung fast aller Liegenschaften des Deka Immobilienfonds nicht. Die BaFin verwies auf Anfrage am Donnerstag auf ihre Schweigepflicht.

dpa-afx FRANKFURT. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kommentiert einen Pressebericht über die Prüfung fast aller Liegenschaften des Deka Immobilienfonds nicht. Die BaFin verwies auf Anfrage am Donnerstag auf ihre Schweigepflicht. "Die BaFin ist Herrin des Verfahrens, so dass eine Prüfung aller Liegenschaften theoretisch möglich ist", sagte ein Sprecher der Dekabank.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte in ihrer Donnerstagausgabe berichtet, dass die BaFin bei ihrer Sonderprüfung fast alle 150 Liegenschaften des Deka Immobilienfonds unter die Lupe nimmt. Geprüft werden solle, ob die in der Bilanz stehenden Werte für die Immobilien nicht zu hoch angesetzt seien. Eine BaFin-Sprecherin bestätigte lediglich Angaben der Dekabank vom Vortag, dass die Aufsicht ihre Prüfung auf Anregung der Dekabank erweitert hat. Zur Prüfung hat die BaFin die Finanzprüfungsgellschaft Kpmg beauftragt.

Die Dekabank wies unterdessen Spekulationen über Unzufriedenheit mit den hauseigenen Prüfern zurück. "Diese prüfen die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftstätigkeit sowie die Buchführung und haben damit einen ganz anderen Auftrag", sagte ein Sprecher. "Die BaFin prüft dagegen die Bewertung der Fondsimmobilien." Deswegen wäre es falsch, hieraus eine Unzufriedenheit abzuleiten. Auch entsprechend personelle Konsequenzen bei den hauseigenen Prüfern gebe es nicht.

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