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BaFin prüft Rentenhandelspraktiken der Citigroup

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüft die Handelspraktiken der Citigroup am Renten-Future-Markt der Eurozone im Hinblick auf Marktpreismanipulationen.

dpa-afx BONN. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüft die Handelspraktiken der Citigroup am Renten-Future-Markt der Eurozone im Hinblick auf Marktpreismanipulationen. Die Untersuchung laufe bereits seit etwa Oktober, sagte eine BaFin-Sprecherin am Mittwoch der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die BaFin arbeite dabei eng mit europäischen Ämtern zusammen. Der Zeitpunkt des Abschlusses der Prüfung stehe noch nicht fest.

Die Sprecherin bestätigte damit einen Bericht der "Financial Times" (FT, Mittwochausgabe). Der FT zufolge untersucht die BaFin Rentenhandelspraktiken am Bund-Future-Markt aus dem vergangenen Sommer. Bereits seit August stoßen die Handelspraktiken der Citigroup am Rentenmarkt dem Blatt zufolge auf das Interesse der Aufsichtsbehörden.

Der US-Finanzdienstleister hatte dem Blatt zufolge Verkaufsaufträge im Wert von elf Mrd. Euro platziert und etwa eine halbe Stunde später Anleihen im Wert von vier Mrd. Euro zurückgekauft. Dies hatte bei anderen Marktteilnehmern zu einem geschätzten Verlust in Höhe von 17 Mrd. Euro geführt.

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