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BaFin schließt Sixt-Verfahren gegen Homm ab - Bußgeld für Fondsmanager

Der Fonds-Manager Florian Homm ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin wegen Manipulation der Aktie des Autovermieters Sixt mit einer Geldbuße belegt worden. Das sagte eine BaFin-Sprecherin am Donnerstag in Bonn. Zur Höhe des Bußgeldes machte die BaFin keine Angaben.

dpa-afx BONN. Der Fonds-Manager Florian Homm ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin wegen Manipulation der Aktie des Autovermieters Sixt mit einer Geldbuße belegt worden. Das sagte eine BaFin-Sprecherin am Donnerstag in Bonn. Zur Höhe des Bußgeldes machte die BaFin keine Angaben.

Nach Abschluss des Ordnungswidrigkeitsverfahrens stehe fest, dass Homm in einer von ihm maßgeblich beeinflussten Studie des Schweizer Vermögensverwalters United Zürichfinance (UZF) durch gezielte Falschdarstellung über angebliche Bilanzrisiken bei Sixt versucht habe, den Aktienkurs zu beeinflussen, um Gewinne zu erzielen. Homm soll an UZF beteiligt sein.

Deutschlands größter Autovermieter Sixt, im Sdax notiert, wollte zunächst Schadenersatz von Homm verlangen. Der Hedge-Fonds-Manager unterschrieb schließlich eine Unterlassungserklärung. Mit der Geldbuße sei das Verfahren abgeschlossen, sagte die BaFin-Sprecherin. Strafrechtlich werde der Fall nicht verfolgt.

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