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BaFin untersucht Rolle der Deutschen Bank beim Börsengang der Postbank

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht(BaFin) untersucht die Rolle der Deutschen Bank beim Börsengang derPostbank. "Wenn wir von Dingen erfahren, die eine Relevanz hinsichtlich desWertpapierhandelsgesetzes haben, gehen wir diesen auf den Grund", sagteBaFin-Präsident Jochen Sanio der "Financial Times Deutschland"(Mittwochausgabe). Zuerst müsse sich die Aufsicht erst einmal eine Übersichtüber den Fall verschaffen, um dann über weitere Schritte zu entscheiden.

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht(BaFin) untersucht die Rolle der Deutschen Bank beim Börsengang derPostbank. "Wenn wir von Dingen erfahren, die eine Relevanz hinsichtlich desWertpapierhandelsgesetzes haben, gehen wir diesen auf den Grund", sagteBaFin-Präsident Jochen Sanio der "Financial Times Deutschland"(Mittwochausgabe). Zuerst müsse sich die Aufsicht erst einmal eine Übersichtüber den Fall verschaffen, um dann über weitere Schritte zu entscheiden.

Die BaFin prüfe, ob die Deutsche Bank gegen Paragraph 33 desWertpapierhandelsgesetzes verstoßen hat. Hier ist geregelt, dass einWertpapierdienstleister Interessenskonflikte zwischen Unternehmen und Kundensowie zwischen den einzelnen Kunden möglichst gering halten muss.

Obwohl Konsortialführer für den angepeilten Börsengang der Postbank, hattedie Deutsche Bank zuerst selbst eine Übernahme der Postbank ins Auge gefasst.Nur eine Woche vor der Bekanntgabe der Preisspanne für die Postbank-Aktiengeriet der Konsortialführer dann schon wieder in die Negativ-Schlagzeilen: Eininternes Bankpapier, das den Wert der Postbank auf 4,4 bis 5,3 Milliarden Euroschätzte, und damit auf einen Wert unter den Erwartungen der Postbank selbst,wurde an einen Investor verschickt. Analysten bezeichneten die Arbeit derDeutschen Bank als "dilettantisch".

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