Bahn dementiert Einnahmeausfälle
Metrorapid könnte Bahn-Abenteuer werden

Der Deutschen Bahn AG drohen nach einem Zeitungsbericht wegen des Baus der Magnetschwebebahn Metrorapid im Ruhrgebiet Einnahmeausfälle von bis zu 800 Millionen Euro.

Reuters BERLIN. Die "Rheinische Post" aus Düsseldorf berichtet in ihrer Freitagausgabe, die Mindereinnahmen zwischen 600 bis 800 Millionen ergäben sich aus Baumaßnahmen für den Metrorapid. So müssten einige Strecken für ein bis zwei Jahre gesperrt werden, um die Trasse der Magnetschwebebahn zu erstellen. Die Bahn sei nicht bereit, den Ausfall zu tragen. Stellungnahmen der Bahn und des Bundesverkehrsministeriums zu dem Bericht lagen zunächst nicht vor.

Die Deutsche Bahn AG hat den Pressebericht indes zurückgewiesen. "Ich kann diese Zahl nicht bestätigen", sagte eine Bahn-Sprecherin der Nachrichtenagentur Reuters. Bahnchef Hartmut Mehdorn bekräftigte das Festhalten seines Unternehmens am Metrorapid. "Wir haben unsere Haltung in Sachen Metrorapid nicht geändert und stehen voll zum Projekt", sagte Mehdorn in Köln.

Der Metrorapid soll zwischen Dortmund und Düsseldorf verkehren und zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland in Betrieb gehen. Die Bahn ist als Betreiberin vorgesehen. Mehdorn sagte zu dem Pressebericht, die Bahn sei weiter im Gespräch mit dem Land Nordrhein-Westfalen und lasse sich nicht in einen Konflikt hineintreiben.

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